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Modulverkabelung und Induktionsschleife

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Leiterschlaufen sollen vermieden werden, um gefährliche Spannungen bei Blitzeinschlägen vermeiden zu können. Nach einer Recherche im Internet stosse ich auf ein cleveres Verkabelungssystem, welches perfekt zu unseren Halbzellen-Modulen passt. Wir sparen uns die rückführende Leitung von etwa 16m, welche sonst nur einen Spannungsverlust produziert. Weiterführende Informationen von Swissolar:  https://www.swissolar.ch/fileadmin/user_upload/Fachleute/Photovoltaik_Merkblaetter/1706_Stand_der_Technik_Papier_Solaranlagen.pdf

Hektik

Nach dem Selbstbau-Entscheid zwei Monate vor Installationstermin beginnt die Beschaffung zu einem Zeitpunkt wo alle gleichzeitig eine PV-Anlage wollen. Zusätzliche Erschwernis: in der Schweiz will niemand an Private liefern! Die coolen Typen von Hasensprung  offerieren mir 18 Stk. 385-er Ja-Solarmodule zu einem vernünftigen Preis. Ich hole sie mit einem Lieferwagen auf einer Alp bei Thusis.  Die Unterkonstruktion mit Novotegra-Schienen vermittelt mir Hasensprung beim Solarmarkt zu Lieferantenpreisen. Den Growatt-Wechselrichter MOD 6000TL3-X bekomme ich von samt WIFI-Bausteinen und GAK-Kasten von Megasol . Muss aber unsere GmbH vorschieben. Die Niro-Blechfalz-Klemmen kommen aus von SolARenner GmbH aus Bayern (vermutlich identisch mit K2-Klemmen) zu meinem Bruder nach Konstanz. https://www.schraubenking.ch  liefert mir die Niro-Schrauben in A2-Qualität. Mit Eltop Wädenswil bespreche ich die AC- und DC-Installation. Innert wenigen Tagen ist alles organisiert und...

Entscheid Selbstbau

Mit dem Spegler machen wir ab, dass das neue Dach in der zweiten  Oktoberhälfte 2022 installiert wird und das Gerüst bis Mitte November 2022 zur Montage der PV-Anlage erhalten bleibt. Der zweite Solarteur lässt leider durchblicken, dass er eventuell den Termin bis anfangs November nicht halten kann: Lieferschwierigkeiten! Mir bleibt nichts anderes übrig, als ein Ultimatum zu stellen: sofortige Bereinigung der Offerte und sofortige Zusicherung der rechtzeitigen Lieferung.   Da  nichts passiert, entscheide ich: Wir bauen selbst!

Zweiter Anlauf

Mit dem Nachbar einigen wir uns auf einen zweiten Anlauf mit der Firma Gygax (Name geändert), einem ebenfalls bekannten Spenglerbetrieb und Solarteur. Beim ersten Meeting bin ich voller Hoffnung und erkenne keine Abwehrhaltung gegenüber meinem Pflichtenheft und Hinweisen zur Metallfalzdach-Problematik. Die darauf folgende Offerte offenbart dann schon gröbere Abweichungen in Richtung Mainstream-Lösung mit schwarzen Modulen und Einlegerahmen. Danach folgt ein Hin-und-Her, das ich ohne Details zu nennen als "Summertime-Sadness" bezeichne ...

Bauherr erstellt Pflichtenheft

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Da kommt der "Solarplaner" zum Bauherrn und erzählt ihm, welches PV-System den Bauherrn glücklich macht - aber ohne die Eigenheiten des Metallfalzdachs zu kennen. Diese Art von "Glücks-Nötigung" stösst mir auf und ich erstelle daher ein Pflichtenheft: 2 x 16 Module JA-Solar 385 Wp, Halbzellen, Silberrahmen Aufdach-Querträgerprofile (gestrichelt gezeichnet), KEIN Einlegesystem Abstand zwischen den Modulen zur besseren Lüftung und zur Dach-Sichtkontrolle Wegen Windsog-Gefahr am Dachrand drei Profile (mind. 6 Falzklemmen pro Modul) UGINOX 0.5 Dach mit Stehfalz-Abstand (Scharenbreite) 60 cm (wie bisher) und nicht 43 cm Stehfalz-Haften max. 20 cm von Klemmen entfernt, evtl. Stehfalz-Aufdoppelung DC-Leitungen via Schacht (und NICHT aussen an der Fassade) Das Dach ist Blitzschutz-geerdet Besonderheit: wegen der bisherigen Schäden am Metallfalzdach legt die Bauherrschaft grössten Wert auf ein sorgfältig evaluiertes Montagesystem und insbesondere auf langjährige Erfahrung v...

Erste PV-Offerte

Die weitum bekannte Firma Wegener Haustechnik (Name geändert) wird zum "Solarteur unseres Vertrauens", da ein Mitarbeiter auch in die Installation des neuen Dachs involviert ist. Der Solarplaner der Firma Wegener besucht uns im Dezember 2021 und er weiss genau wie unser PV-Glück aussieht.😞 Dann hören wir zwei Monate nichts mehr und erst nach Rückfragen kommt eine Offerte: netto nach allen Subventionen CHF 18'500 für eine 9.6 kWp Anlage.  Kritikpunkte: zu grosse Anlage und zu viele Kompromisse wegen Beschattungen DC-Leitung aussen an unserer Fassade, Schacht wird ignoriert Einlegesystem anstatt gewünschtes Klemmsystem Die Firma Wegener verzichtet auf eine Korrektur der Offerte und sagt uns wegen zu vielen Aufträgen ab. 

Wir haben einen Schacht!

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Unser Dachspengler prüft die Qualität der Unterkonstruktion. Dabei bitte ich ihn auch den Zugang zum  Schacht zu prüfen, der lt. Plänen direkt bis in den Keller gehen soll.  Tatsächlich lassen sich durch den Schacht Metallrohre für die DC-Leitungen einführen.